Guten Tag, lieber Besucher!
In vielen Gemeinden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) werden wichtige Inhalte des Evangeliums nicht mehr verkündigt. Die liberale Theologie mit ihrer Ablehnung der Bibel als Gottes irrtumsloses Wort hat schon lange ihren Siegeszug in der EKD vollzogen. Zentrale christliche Inhalte wie "Sünde", "Buße", "Kreuz", "Auferstehung", "Wunder", "Himmel und Hölle" werden nicht mehr gelehrt, oder wurden mit neuen, falschen Inhalten gefüllt. Das hat fatale Auswirkungen!
Was macht dieser Verlust in der Lehre des biblischen Christentums mit einer Kirchengemeinde und mit dem Leben der Verkündiger und ihrer Zuhörer?
Die negativen Folgen für das Gemeindeleben:
Das konsequente Unterschlagen wichtiger Inhalte des Evangeliums wie etwa die Themen "Kreuz", "Sünde", "Buße und Bekehrung" führt zu einem einseitigen Evangelium, und damit zu einem falschen Evangelium!
Es wird seines wesentlichen Inhalts beraubt und damit kraftlos. Mit dem Verlust der Botschaft vom Kreuz, von der Sünde und der Buße kann ein solches "Evangelium" unser Schuldproblem nicht lösen. Einen Erlöser braucht es nicht mehr. Der zieht sich samt Seines Heiligen Geistes dezent und leise zurück.
Gemeinden, in denen ein falsches Evangelium verkündigt wird, sterben erst den geistlichen Tod und dann den zahlenmäßigen aufgrund schwindender Besucherzahlen.
Die negativen Folgen für die Verkündiger:
Zunächst das Gute: Verkündiger, die das Evangelium in Treue zur biblischen Wahrheit predigen, werden von Gott besonders geehrt: "Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!" (Römer 10,16). Und: „... die viele zur Gerechtigkeit weisen, [werden leuchten] wie die Sterne immer und ewiglich.“ (Daniel 12,3).
Sie stehen aber auch unter einer besonders großen Verantwortung."Wem viel anvertraut ist, von dem wird man desto mehr fordern." (Lukas 12,48) Aus diesem Grund warnt die Bibel: „Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein strengeres Urteil empfangen werden!“ Jakobus 3,1
Und jetzt das weniger Gute: Verkündiger, die das Evangelium verfälschen, stehen unter dem Fluch Gottes! "Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht." (Galater 1,8-9).Von solchen falschen Predigern fordert Gott eines Tages "das Blut" der Menschen, die aufgrund ihrer falschen Predigt verführt wurden, sich nicht zu bekehren, sodass sie in ihren Sünden gestorben sind: "Wenn ich zu dem Gottlosen sage: »Du musst gewisslich sterben!«, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen und ihn am Leben zu erhalten, so wird der Gottlose um seiner Missetat willen sterben; aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern!" (Hesekiel 3,17-18).
Die negativen Folgen für die Zuhörer:
Den Zuhörern wird durch ein falsches Evangelium der Weg zum ewigen Heil versperrt. Ein falscher Sozial-Jesus kann nicht von Sünden retten. Das kann nur der echte Jesus. Der ruft uns auf, den Weg des Kreuzes zu gehen! "Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert!" (Mt. 10,38). Damit meint Er, dass wir uns bekehren und unser Leben ihm völlig hingeben sollen. Mit weniger ist Christsein nicht möglich!
Für die Unterschlagung dieser Botschaft in der heutigen Theologie und allermeisten evangelischen Kirchen findet der Herr scharfe Worte: „Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein.“ (Matth. 23,13)
Menschen, die aufgrund einer falschen Verkündigung nicht ins Himmelreich kommen, sind verdammt, die Ewigkeit in der Hölle zu verbringen. Was für eine schreckliche Tragödie, wo doch die Tür zum Himmel für jeden offen steht der aufrichtig Buße tut (der von seinen Sünden zu Gott umkehrt). Aber genau diese frohe Botschaft wird heute kaum noch gepredigt! Das ist unfassbar!
Wer heute in den Gottesdienst einer evangelischen Landeskirche geht, ist gezwungen, genau hinzuhören! Er muß um seiner ewigen Seeligkeit willen das Gesagte genau prüfen! Denn es werden nicht nur wesentliche Inhalte weggelassen, sondern die Inhalte werden geschickt ausgetauscht, wobei die Begriffe beibehalten werden! Nur ein Beispiel zu dem christlichen Begriff der Auferstehung. Viele Pfarrer schmettern am Osterfest voller Überzeugung den alten Ruf in die Kirche: "Christus ist auferstanden!" Und die Gemeinde antwortet wie immer: "Er ist wahrhaftig auferstanden!" Was aber niemand weiß: Der Pfarrer glaubt gar nicht an die leibliche Auferstehung des Herrn. Für ihn ist Christus nur "in unseren Herzen auferstanden". Nämlich dann, wenn wir an ihn denken. Das sagt er aber nicht. Er will sich ja keinen Ärger einhandeln.
Wir müssen ihnen auf den Zahn fühlen und ihre Botschaft genau prüfen. Wie das geht, zeigt uns das Beröa-Prinzip. Wenn diese Prüfung ergibt, dass der Verkündiger hartnäckig ein falsches Evangelium predigt, dann müssen wir diese Kirche verlassen. Ihn beim Kirchenamt anzuzeigen, damit ein Lehrzuchtverfahren eingeleitet wird, bringt nichts. Dazu sind die Kirchenämter schon zu weit weg vom biblischen Evangelium. Und gegen einen Wolf im Schafspelz vor Ort anzukämpfen, bringt auch nichts. Ein "einfaches" Gemeindeglied kann nichts gegen den Pfarrer ausrichten. Dazu sitzen sie zu fest in ihren Amtssätteln. Und so fordert Gott uns auf, solche Gemeinden zu verlassen. (Offenbarung 18,4) Tun wir das nicht, stehen wir in der Gefahr, Schaden an unserem Glaubensleben zu nehmen.
Mit den Texten auf dieser Webseite verfolge ich zwei Ziele:
1. Ich möchte vor den "Wölfen in Schafspelzen" warnen, die fromm daherkommen, äußerlich nicht von echten Predigern zu unterscheiden sind, mit "süßen Worten" falschen Trost zusprechen, aber die ungeliebte Medizin einer Umkehr (Buße) und Hingabe im Gehorsam an Christus den Menschen verschweigen. Vor denen muß man warnen! „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.“ (2.Tim. 4,3-4). „Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!“ (Matth. 7,15).
2. Ich möchte dazu beitragen, dass diejenigen, die noch nicht an Jesus Christus glauben, sich bekehren, indem sie mit Ihm eine innige, gehorsame und liebevolle Glaubensbeziehung eingehen.
Echte Gotteskinder dürfen niemals damit aufhören, diese beiden Ziele zu verfolgen!
"Handelt, bis ich wiederkomme!" (Lukas 19,13)
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