Guten Tag, lieber Besucher!
In der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat die liberale Theologie einen vollständigen Siegeszug vollzogen. Mit ihrer Ablehnung der Bibel als Gottes irrtumsloses Wort wirft diese "Theologie" zentrale christliche Inhalte über Bord. Biblische Themen wie "Sünde", "Buße", "Kreuz", "Auferstehung", "Wunder", "Himmel und Hölle" werden entweder gar nicht mehr gepredigt, oder sie werden mit verdrehten Inhalten gefüllt.
Wer heute in den Gottesdienst einer evangelischen Landeskirche geht, muß genau hinhören und um seiner ewigen Seeligkeit willen das Gesagte genau prüfen! Denn die Verdrehung der Inhalte geschieht sehr geschickt.
Nur ein Beispiel zum christlichen Begriff der Auferstehung: Viele Pfarrer rufen der Gemeinde am Osterfest voll scheinbarer Überzeugung den uralten Satz zu: "Christus ist auferstanden!" Und die Gemeinde antwortet brav wie immer: "Er ist wahrhaftig auferstanden!" Was aber niemand ahnt ist, dass der Pfarrer gar nicht an die leibliche Auferstehung des Herrn glaubt. Christus ist für ihn nur "in unseren Herzen auferstanden", nämlich dann, wenn wir an ihn denken. Das sagt er aber nicht offen. Er will sich ja kein Lehrzuchtverfahren einhandeln.
Und so machen sie es auch mit anderen zentralen biblischen Themen. "Buße" etwa steht bei ihnen nicht mehr im Zusammenhang mit der Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit, verbunden mit der Bitte an Gott um Vergebung und der Umkehr zu Ihm, sondern wird auf das "Unrecht, dass Menschen einander antun" reduziert. Und so weiter!
Wir müssen ihnen auf den Zahn fühlen und ihre Botschaft genau prüfen! Wie das geht, sehen wir am Beröa-Prinzip.
Wenn diese Prüfung ergibt, dass der Verkündiger hartnäckig ein falsches Evangelium predigt, dann müssen wir diese Kirche verlassen. Ihn beim Superintendenten oder beim Kirchenamt anzuzeigen, damit ein Lehrzuchtverfahren eingeleitet wird, bringt nichts. Dazu hat sich die liberale Theologie schon zu sehr in allen kirchlichen Institutionen verankert. Und gegen einen Wolf im Schafspelz vor Ort anzukämpfen, bringt auch nichts. Ein "einfaches" Gemeindeglied kann nichts gegen den Pfarrer ausrichten. Dazu sitzen sie zu fest in ihren Amtssätteln. Und so fordert Gott uns auf, solche Gemeinden zu verlassen (Offenbarung 18,4). Tun wir das nicht, stehen wir in der Gefahr, Schaden an unserem Glaubensleben zu nehmen. Das aber hat ernsthafte ewige Folgen! „Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ (Sprüche 4,23).
Die negativen Folgen einer liberalen Theologie für das Gemeindeleben:
Das konsequente Unterschlagen wichtiger Inhalte des Evangeliums führt zu einem einseitigen Evangelium, und damit zu einem falschen Evangelium! Es wird seines wesentlichen Inhalts beraubt und damit kraftlos. Mit dem Verlust der Botschaft vom Kreuz, von der Sünde und der Buße kann ein solches "Evangelium" unser Schuldproblem nicht mehr lösen. Einen Erlöser braucht es nicht mehr. Dieser zwingt sich auch niemandem auf. Er zieht sich aus liberalen Gemeinden dezent zurück, steht allerdings immer noch draußen vor der Tür und klopft an (siehe Off.3,20). Man kann ihn jederzeit wieder hineinbitten. Aber Gemeinden, die ihn draußen stehen lassen, sterben erst den geistlichen Tod und dann den zahlenmäßigen aufgrund schwindender Besucherzahlen.
Die negativen Folgen für die Verkündiger:
Zunächst das Gute: Verkündiger, die das Evangelium in Treue zur biblischen Wahrheit predigen, werden von Gott besonders geehrt: "Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!" (Römer 10,16). Und: „... die viele zur Gerechtigkeit weisen, [werden leuchten] wie die Sterne immer und ewiglich.“ (Daniel 12,3).
Sie stehen aber auch unter einer besonders großen Verantwortung."Wem viel anvertraut ist, von dem wird man desto mehr fordern." (Lukas 12,48) Aus diesem Grund warnt die Bibel: „Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein strengeres Urteil empfangen werden!“ Jakobus 3,1
Und jetzt das weniger Gute: Verkündiger, die das Evangelium verfälschen, stehen unter dem Fluch Gottes!
"Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht." (Galater 1,8-9).
Von solchen falschen Predigern fordert Gott eines Tages "das Blut" der Menschen, die aufgrund ihrer falschen Predigt verführt wurden, sich nicht zu bekehren, sodass sie in ihren Sünden gestorben sind: "Wenn ich zu dem Gottlosen sage: »Du musst gewisslich sterben!«, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Weg zu warnen und ihn am Leben zu erhalten, so wird der Gottlose um seiner Missetat willen sterben; aber sein Blut werde ich von deiner Hand fordern!" (Hesekiel 3,17-18).
Die negativen Folgen für die Zuhörer:
Den Zuhörern wird durch ein falsches Evangelium der Weg zum ewigen Heil versperrt. Ein falscher Sozial-Jesus kann nicht von Sünden retten. Das kann nur der echte Jesus. Der ruft uns auf, den Weg des Kreuzes zu gehen! "Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert!" (Mt. 10,38). Damit meint Er, dass wir uns bekehren und unser Leben ihm völlig hingeben sollen. Mit weniger ist Christsein nicht möglich!
Für die Unterschlagung dieser Botschaft beim Großteil der heutigen Pfarrerschaft findet der Herr scharfe Worte: „Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein.“ (Matth. 23,13)
Menschen, die aufgrund einer falschen Verkündigung nicht ins Himmelreich kommen, sind verdammt, die Ewigkeit in der Hölle zu verbringen. Was für eine schreckliche Tragödie, wo doch die Tür zum Himmel für jeden offen steht der aufrichtig Buße tut (der von seinen Sünden zu Gott umkehrt). Aber genau diese frohe Botschaft wird heute kaum noch gepredigt! Was für ein Jammer!
Mit den Texten auf dieser Webseite verfolge ich zwei Ziele:
1. Ich möchte vor den "Wölfen in Schafspelzen" warnen, die fromm daherkommen, äußerlich nicht von echten Predigern zu unterscheiden sind, mit "süßen Worten" falschen Trost zusprechen, aber die ungeliebte Medizin einer Umkehr (Buße) und Hingabe im Gehorsam an Christus den Menschen verschweigen. Vor denen muß man warnen!
„Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!“ (Matth. 7,15) „Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.“ (2.Tim. 4,3-4). .
2. Ich möchte dazu beitragen, dass diejenigen, die noch nicht an Jesus Christus glauben, sich bekehren, indem sie mit Ihm eine innige, gehorsame und liebevolle Glaubensbeziehung eingehen.
Echte Gotteskinder dürfen niemals damit aufhören, diese beiden Ziele zu verfolgen!
"Handelt, bis ich wiederkomme!" (Lukas 19,13)
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