Das Beröa-Prinzip

Guten Tag, lieber Besucher!

In vielen Gemeinden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) werden wichtige Inhalte des Evangeliums nicht mehr verkündigt. Die liberale Theologie mit ihrer Ablehnung der Bibel als Gottes irrtumsloses Wort hat schon lange ihren Siegeszug in der EKD erfolgreich vollzogen. Auch in meiner Kirchengemeinde ist sie inzwischen vollständig eingezogen.

Als meine Frau und ich 2018 in diese Gemeinde kamen, waren außer dem Pfarrer alle anderen Verkündiger, deren Predigten wir dort hörten, auf dem liberalen Zug unterwegs. Der Pfarrer selbst war erfreulicherweise bibeltreu. Nur aus diesem Grund blieben wir dort. Leider ging er bald in den Ruhestand.
Der junge neue Pfarrer predigt nicht den Christus, der am Kreuz für unsere Sünden starb, sondern einen anderen Jesus. Der echte Jesus steht jetzt draußen vor der Kirchentür und klopft an. So lesen wir das in dem Sendschreiben an die Gemeinde in Laodizea (die prophetisch-kirchengeschichtlich für die endzeitliche Kirche steht). Lesen Sie es selbst in Offenbarung 3,14-22 nach. Die Beschreibung von Laodizea gibt den inneren Zustand der heutigen Kirche sehr gut wieder.

Was bedeutet das nun praktisch für das Gemeindeleben und für das Leben der Verkündiger und ihrer Zuhörer?

Das konsequente Unterschlagen wichtiger Inhalte des Evangeliums wie etwa die Themen "Kreuz", "Sünde", "Buße und Bekehrung" führt zu einem einseitigen Evangelium, und damit zu einem falschen Evangelium! Das hat weitreichende, ernste Folgen, die bis in die Ewigkeit hineinreichen! Für die Verkündiger, wie für die Zuhörer.
Verkündiger, die das Evangelium verfälschen, stehen unter dem Fluch Gottes. Das sagt die Bibel: "Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht." (Galater 1,8-9).

Den Zuhörern wird durch ein falsches Evangelium der Weg zum ewigen Heil versperrt. Ein langweiliger, falscher Sozial-Jesus kann nicht von Sünden retten. Das kann nur der echte Jesus. Der ruft uns aber zur völligen Hingabe auf: "Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert!" (Mt. 10,38). Kein Wort davon in den Predigten dieser Kirche! Dafür findet aber der Herr scharfe Worte: „Aber wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen, die lasst ihr nicht hinein. (Matth. 23,13)

Meine Frau und ich haben diese Kirche inzwischen verlassen und eine Gemeinde gefunden, in der die Bibel noch ernstgenommen wird. Hier ist Jesus Christus kein falscher, langweiliger Sozial-Jesus, sondern der am Kreuz für unsere Sünden gestorbene, und von den Toten auferstandene Sohn Gottes!

Wir sind in der westlichen Christenheit inzwischen in den desaströsen Zustand abgerutscht, der es erforderlich macht, dem Wort in Offenbarung 18,4 zu gehorchen, wenn man nicht Schaden an der eigenen Glaubensbeziehung zu Christus nehmen will.
Mit dieser Webseite habe ich vor einem Jahr angefangen, "anzuklopfen" (um im Bild von Off. 3,20 zu bleiben), in der Hoffnung, dass Pfarrer und Prädikanten zu einer biblischen, christuszentrierten Verkündigung umkehren. Es tat sich nichts, bis auf einen freundlichen Besuch des Superintendenten. Aber für Jesus blieb die Tür der Gemeinde verschlossen. Ich hoffe und bete, dass Er auf andere Weise dort weiterhin anklopft! Mich selbst hat Er von dieser Aufgabe glücklicherweise entbunden.

Die Webseite werde ich aber weiterhin pflegen. Denn die geistlichen Verwüstungen in der evangelischen Kirche hören ja nicht auf. Möge der Herr meine bescheidenen Texte dazu benutzen, dass bei dem Einen oder Anderen die Herzenstür aufgehe, um eine echte, innige, liebevolle Glaubensbeziehung zum Ihm zu suchen. Und die fängt immer mit Buße an, also mit dem Bekennen der eigenen Schuld, der Bitte um Vergebung und der Übergabe der eigenen Lebensherrschaft an Christus. Nur so geht Christentum! Alles andere ist (wie man heute so sagt) FAKE.

"Handelt, bis ich wiederkomme!" (Lukas 19,13)

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